Wie dir die Überwindung deiner limitierenden Glaubenssätze hilft, Erfüllung im Job zu erlangen

Unsere Gedanken haben eine große Macht über uns. Sie beeinflussen, wie wir die Welt wahrnehmen, Handlungen anderer Menschen interpretieren und schließlich darauf reagieren. Durch unsere Gedanken erschaffen wir uns also unsere Realität. Wir haben ca. 60.000 Gedanken pro Tag. Das Erschreckende ist, dass nur 3 % davon positiv gegenüber uns selbst sind und 25 % schädlich für uns und andere Menschen.
Was sind limitierende Glaubenssätze?
Die Basis für unsere Gedanken bilden Glaubenssätze. Das sind Gedankenmuster, die wir schon in unserer Kindheit erlernen und die uns bestimmte Regeln für das Leben vorgeben. Wir übernehmen diese Glaubenssätze durch die Erziehung unserer Eltern und auch durch das vorgelebte Verhalten anderer Menschen aus unserem Umfeld, wie Verwandte, Lehrer:innen, Geschwister und Freund:innen.
Glaubenssätze, die uns klein halten und uns davon abhalten, unser volles Potenzial zu entfalten, sind limitierende Glaubenssätze. Hier ein paar Beispiele:
- Ich bin nicht gut genug.
- Das macht man einfach nicht.
- Dafür bin ich nicht gemacht.
- Ich sollte mich für das, was ich habe, glücklich schätzen.
Limitierende Glaubenssätze im Berufsleben
Im beruflichen Kontext können limitierende Glaubenssätze dafür sorgen, dass du dich nicht traust, eine Beförderung einzufordern, dein Gehalt zu verhandeln, dich auf eine neue Stelle zu bewerben oder die Selbstständigkeit zu starten, von der du träumst. Du bleibst unter deine Möglichkeiten, weil dir Selbstvertrauen fehlt.
Limitierende Glaubenssätze können auch dazu führen, dass du Arbeitsgewohnheiten entwickelst, die dir nicht guttun. Du denkst, du dürftest keine Fehler machen, dich nicht krank melden, müsstest immer erreichbar sein oder misst deinen Wert an deiner Produktivität. Der Stress, den du dir dadurch selbst machst, kann sich mental und physisch negativ auf dich auswirken.
Wie du deine limitierenden Glaubenssätze überwindest
Damit du mental stark bist, ein positives Selbstwertgefühl hast, dich im Job weiterentwickelst und für deine beruflichen Träume losgehst, ist es daher notwendig, limitierende Glaubenssätze zu überwinden. Das gelingt dir am besten mit diesen 5 Schritten: 1. Identifizieren 2. Visualisieren 3. Hinterfragen 4. Umkehren 5. Üben
Schritt 1: Limitierende Glaubenssätze identifizieren
Der erste Schritt ist, dir deine limitierende Glaubenssätze bewusst zu machen. Das klappt am besten, indem du deine Gedanken für mindestens eine Woche beobachtest und dir jeden Tag deine negativen Gedanken über dich selbst und andere Menschen schriftlich notierst. Mir hat es geholfen, jeden Abend Tagebuch über meine Gedanken zu führen. Nimm dabei noch keine Bewertung deiner Gedanken vor, sondern beobachte sie lediglich und halte sie fest.
Schritt 2: Dein zukünftiges Leben visualisieren
Wenn du weiter diese Glaubenssätze denkst, wie wird sich dein Leben in einem Jahr entwickeln? Wie wird es dir gehen? Wo wirst du beruflich stehen? Wie haben sich diese Glaubenssätze auf dein persönliches Umfeld ausgewirkt? Hierbei geht es darum, dir dein Leben in allen Einzelheiten auszumalen. Halte deine Antworten auf diese Fragen unbedingt schriftlich fest. Trete dann einen Schritt zurück und frage dich, ob du dieses Leben wirklich für dich möchtest.
Schritt 3: Glaubenssätze hinterfragen
Stelle dir als Nächstes die folgenden Fragen: Bist du dir sicher, dass diese negativen Gedanken wahr sind? Kannst du dir 100 % sicher sein, dass sie stimmen? Zeige dir selbst, dass diese Glaubenssätze nicht der Wahrheit entsprechen, indem du nach Beweisen für das Gegenteil suchst. Was hast du bisher für Erfahrungen gemacht, die dir zeigen, dass diese Gedanken nicht wahr sind? Finde konkrete Situationen und Erlebnisse, z.B. aus dem Arbeitsumfeld, der Ausbildungs- oder Studienzeit, der Schulzeit oder auch aus privaten Situationen mit Familie und Freund:innen, wo du stolz auf dich warst, dich richtig gut gefühlt hast oder Lob und positives Feedback erhalten hast.
Schritt 4: Umkehren in positive Affirmationen
Überlege dir nun, wie du jeden limitierenden Glaubenssatz in eine gegenteilige, positive Version davon umkehren kannst. Diese positive Affirmation darf sich für dich zu 100 % stärkend und gut anfühlen. In der Formulierung sollte nichts Negatives wie Trotz mitschwingen. Probiere die Sätze laut aufzusagen, bis sie sich richtig für dich anfühlen.
Beispiele für positive Affirmationen:
- Ich kann alles schaffen.
- Ich bin stark.
- Ich bin einzigartig.
- Wenn ich mir etwas vornehmen, setze ich es um.
Nutze die Fragen von oben, um dir dein Leben in einem Jahr mit den positiven Affirmationen vorzustellen. Wie wird es dir gehen? Wo wirst du beruflich stehen? Wie haben sich die Affirmationen auf dein persönliches Umfeld ausgewirkt? So entwickelst du ein starkes Bild, das dich in die Umsetzung kommen lässt.
Schritt 5: Positive Affirmationen regelmäßig üben
Nutze diese positiven Affirmationen in Momenten, in denen du nicht an dich selbst glaubst. Die größte Wirkung entfalten sie bei regelmäßiger Übung. Sage oder schreibe sie morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem zu Bett gehen mehrmals auf. Mit der Zeit werden sie deine negativen Glaubenssätze verdrängen, weil du deine Gedanken umprogrammiert hast.
Mit positiven Affirmationen Erfüllung im Job finden
etzt bist du dran! Nutze diese Methode zum Überschreiben deiner limitierenden Glaubenssätze, um dich mental stark für die Weiterentwicklung in deinem Berufsleben zu machen. Identifiziere deine Glaubenssätze rund um deinen Job, visualisiere dein zukünftiges Leben mit ihnen, hinterfrage sie, sammle Beweise für das Gegenteil und kehre sie in Affirmationen um, die du regelmäßig übst. Geh für deine beruflichen Träume los und erschaffe dir so Erfüllung im Job und ein Arbeitsumfeld, das dich stärkt!
Lass uns den Weg zu Erfüllung im Job gemeinsam gehen!
Jetzt weißt du, wie du dein Selbstvertrauen stärkst, um für ein erfülltes (Arbeits-)Leben loszugehen. Wenn du auf deiner Reise Unterstützung benötigst oder Fragen hast, dann schreibe mir eine Nachricht oder nutze das kostenfreie Kennenlern-Coaching. Ich freue mich auf dich!